Warum die Nebenkosten so wichtig sind
Bei der Frage, ob eine Immobilie finanzierbar ist, reicht der Blick auf den Kaufpreis nicht aus.
Eine Immobilie kostet 450.000 Euro, die gesamte Investition liegt aber darüber.
Diese Differenz gehört bereits in die erste Finanzierungsplanung.
Grunderwerbsteuer
Beim Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie fällt grundsätzlich Grunderwerbsteuer an.
Die Höhe wird vom jeweiligen Bundesland festgelegt. Deshalb kann derselbe Kaufpreis abhängig vom Standort zu unterschiedlichen Nebenkosten führen.
Für die Finanzierung zählt immer der tatsächliche Steuersatz am Standort der Immobilie.
Notar und Grundbuch
Der Kaufvertrag für eine Immobilie wird notariell beurkundet.
Zusätzlich entstehen Kosten für Eintragungen im Grundbuch. Dazu gehören unter anderem der Eigentumswechsel und gegebenenfalls eine Grundschuld für die finanzierende Bank.
Diese Kosten sollten von Anfang an berücksichtigt werden.
Makler
Wurde die Immobilie über einen Makler vermittelt, kann zusätzlich eine Maklerprovision entstehen.
Ob und in welcher Höhe sie anfällt, hängt vom konkreten Kauf und der vereinbarten Provisionsregelung ab.
Beim Neubau kommen weitere Kosten hinzu
Ein Neubau bringt häufig zusätzliche Positionen mit sich, beispielsweise Erschließung, Planung, Vermessung, Genehmigungen, Baustrom, Außenanlagen oder weitere Baunebenkosten.
Gerade deshalb darf die Finanzierung nicht allein auf Grundlage des eigentlichen Hauspreises geplant werden.